Dirtytalk

Jason Derulo hat es auf den Punkt gebracht, wenn er singt:

Been around the world, don’t speak the language
But your booty don’t need explaining
All I really need to understand is
When you talk dirty to me

Dirtytalk ist kein Tabu mehr und ist längst auch auf dem Smartphone angekommen. Sexting – egal ob mit dem:der Partner:in oder mit einer fremden Person – ist ein willkommener Anheizer für ein erotisches Abenteuer. Auf was ihr achten solltet, bevor ihr anfangt, den:die Liebste:n wild zu beschimpfen, könnt ihr hier lesen.

Sexting zum Aufwärmen

Sich versaute Nachrichten zu schreiben ist nicht nur bei Paaren in Fernbeziehungen beliebt. Sexting kann ein wunderbarer Einstieg für einen kurzen F*ck oder gleich eine ganze Sexnacht sein. Dabei können die versauten Nachrichten zum Beispiel schon auf der Arbeit verschickt werden. „Wenn ich nach Hause komme, bist du fällig.“
Auch wenn ihr zusammen unterwegs seid, kann eine SMS à la „Ich würd jetzt gern deine Muschi lecken“ dem Tag eine ganz neue Wendung geben. Gerade in „seriösen“ Situationen wirkt eine versaute Nachricht besonders aufgeilend.

Talk dirty to me! But how?

Dirtytalk ist nicht gleich Dirtytalk. Tatsächlich macht auch hier der Ton die Musik. Deshalb ist nicht nur entscheidend, was gesagt wird, sondern auch, wie es ausgesprochen wird.

„F*ck mich richtig“ lässt sich beispielsweise dominant als Befehl, aber auch devot als Bitte sagen. Der Fantasie ist hier mal wieder keine Grenzen gesetzt, allerdings ist nur erlaubt, was gefällt (mehr Floskel geht nicht 😉 ).

Inhaltlich lässt sich da schon etwas genauer differenzieren, ob man eher die eigenen Wahrnehmungen und Wünsche beschreibt und Anleitungen gibt („Ich will, dass du ihn mir richtig tief reinsteckst!“), oder den:die Partner:in mit Komplimenten anfeuert („Dein Mund fühlt sich so gut an!“).

Tipp

  • Achtung, es sollte vorher unbedingt kommuniziert werden, wo die Grenze ist. Wilde Beschimpfungen sind nur dann sexy, wenn der:die Andere das genauso sieht.
  • Den richtigen Zeitpunkt abpassen: Nur, wenn der:die Partner:in auch in Stimmung ist, solltest du sie oder ihn dirty ansprechen.

Don’ts

Dirtytalk sollte kein Schauspiel sein. Jegliche Klischee-Sprüche oder Tiernamen sind der totale Abturner. Versucht also nicht, irgendwelche Pornos nachzustellen, sondern tut das, was euch wirklich geil macht. Und auch hier gilt: Kommunikation ist alles. Sprecht über eure Kinks und sagt auch, was ihr gern einmal ausprobieren möchtet.

Fazit

Wenn beide Partner:innen darauf stehen, go for it. Am besten klärt ihr vorher einmal ab, welche Worte gar nicht gehen (verständlich, wenn frau nicht als Schlampe beschimpft werden möchte) und dann einfach machen (auch wenn du befürchtest, dass es albern sein könnte).
Meistens entwickelt sich daraus dann genau das, was man geil findet, ohne dies vorher genau zu wissen.

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